Unser Kandidat - Oliver Krischer!

    Beitrag vom: 07.09.2018

     

    Am Freitag 24. August 2018 hat der Grüne Kreisvorstand als Kandidaten für die Städteregionsratswahl im November den langjährigen Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Oliver Krischer aus Düren nominiert und wird der grünen Basis empfehlen ihn am 6. September auf der Kreismitgliederversammlung aufzustellen. Neben dem Einsatz für eine schnelle Abschaltung von Tihange will er als Städteregionsrat weitere Impulse in der Umwelt- und Wirtschaftspolitik, in der Mobilität und der Sozialpolitik setzen.

    Motiviert zur Kandidatur hat den 49-jährigen Vater von zwei Kindern die Zukunft der Region. Empört habe ihn die Aussage der SPD-Kandidatin, sie wolle die „Panik-Strategie“ der StädteRegion in Sachen Tihange beenden. Außerdem habe ihn schockiert, wie Repräsentanten von CDU und SPD im Zweckverband Region Aachen eben mal Klimaschutz und Kohleausstieg als Teufelswerk für die Region brandmarkten. „Da dachte ich, das kann doch nicht das Bild sein, das eine der zukunftsgewandtesten Technologieregionen Deutschland im Jahr 2018 vermittelt.“

    Mit ihrer dichten Hochschullandschaft sieht er die Region für den Strukturwandel bereits gut aufgestellt. „Gerade durch Streetscooter und eGo entstünden neue Arbeitsplätze. Diese Erfolgsthemen der Region möchte er weiter unterstützen. „Intelligente Elektromobilität muss zum Markenzeichen der Region werden.“

    Am 06.09.18 fand dann die Kreismitgliederversammlung in Eschweiler, statt mit dem Auftrag einen geeigneten Kandidaten für die Städteregion zu wählen. Einstimmig wurde der Dürener Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer als Kandidat für den Städteregionsrat nominiert.

    Kampf für den Klimaschutz und saubere Luft

    Statt Kohle und Atom möchte der Umweltpolitiker in den nächsten zehn Jahren jedes Dach in der Städteregion zu einem Solarkraftwerk machen und damit die Energiewende in der Region weiter vorantreiben. Zudem sei es jetzt auch an der Zeit, die nächsten Schritte bei der Verkehrswende zu machen. „Die Euregiobahn und der gesamte öffentliche Personen Nahverkehr ist ein Erfolg Grüner Politik in den letzten 30 Jahren. Jetzt gilt es mit einem Konzept „Euregiobahn 2.0“ Takt und Netz zu verdichten und weitere Orte in der Region anzuschließen.“ Damit noch mehr Menschen den ÖPNV nutzen soll auch die Städteregion Aachen ein „1-Euro-Ticket“ bekommen. Natürlich brauche es dazu wie in Bonn die Unterstützung des Bundes, die aber durch die Abschaffung des Diesel- und des Dienstwagenprivilegs leicht zu leisten wäre. Zusammen mit den schon geplanten Radschnellwegen und Radvorrangrouten aus dem Umland zu den Hauptarbeitsplätzen könnte damit der tägliche Stau und Stress abgebaut, die Luft verbessert und die Städte lebenswerter werden. „Dafür müssen wir kämpfen.“

    Preiswerten Wohnraum und Teilhabe schaffen

    „Wollen wir, dass unsere Region lebenswert bleibt, braucht es auch im sozialen Bereich verstärkte Aktivitäten“, so Oliver Krischer. „Vor allem bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Unsere Entscheidung im Städteregionstag, Erlöse aus dem Verkauf von RWE Aktien in den Wohnungsbau zu investieren, sind erste Schritte für eine aktive Wohnungspolitik. Dieses Engagement müssen wir mit allen Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften in unserer Region fortsetzen.“

    Ein soziales und demokratisches Miteinander in unserer Region setze ebenfalls voraus, dass alle die Möglichkeit zur Teilhabe haben. In den Fokus bringen will er deshalb eine bislang vernachlässigte Gruppe: „Mit dem kommunalen Beschäftigungsprogramm, das auf unsere Initiative in den vergangenen Monaten in der StädteRegion auf den Weg gebracht wurde, möchten wir für Langzeitarbeitslose sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen schaffen.“

    Kampf gegen das Artensterben

    Persönlich liegt dem Umweltexperten auch das Artensterben am Herzen. „Frühere Allerweltsarten wie Kuckuck oder Kiebitz stehen in der Aachener Region vor dem Aussterben. Mit der Ausweisung des Nationalparks Eifel und der Schaffung vieler Schutzgebiete und –Projekte wie sie z.B. durch die Biologischen Stationen betreut und durchgeführt werden, haben wir schon viel geschafft. Die StädteRegion muss es aber viel mehr noch als heute als ihre vorrangige Aufgabe begreifen, die Schätze unserer heimischen Natur zu erhalten. Dazu gehört auch die Stärkung des Vertragsnaturschutzes in der Landwirtschaft.“


    Aachener Zeitung - "Kandidat für den Städteregionsrat"


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